{"id":1844,"date":"2018-07-03T07:46:59","date_gmt":"2018-07-03T05:46:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sgzoll-hamburg.de\/?p=1844"},"modified":"2018-07-03T07:51:12","modified_gmt":"2018-07-03T05:51:12","slug":"wandern-bericht-von-der-wanderreise","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sgzoll-hamburg.de\/?p=1844","title":{"rendered":"Wandern: Bericht von der Wanderreise"},"content":{"rendered":"<p>von Gerhild Grobys<\/p>\n<p>In diesem Jahr hat es sich die Wandergruppe mit ihrer Reise leicht gemacht: Sie hat sich n\u00e4mlich einfach angeschlossen. An die st\u00fcrmischen Fu\u00dfballer, die treffsicheren Sch\u00fctzen und die beweglichen Volleyballer und sind der Einladung der Wiener Sportfreunde gefolgt, sie in der sch\u00f6nsten Hauptstadt Europas zu besuchen. 27 Wanderer sind nach Wien gefahren, und insgesamt 69 Sportler und deren Angeh\u00f6rige nahmen an dem traditionellen Besuch teil.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Reise hat allen gut gefallen. Wir Wanderer sind mit dem Zug gefahren und haben bei dieser Gelegenheit sowohl bei der Hin- als auch bei der R\u00fcckfahrt die angefallenen Geburtstage von Wanderern abgearbeitet, so da\u00df die Reisen \u00e4u\u00dferst vergn\u00fcglich verliefen. In Wien holte uns der Sportfreund Gustav Martinek ab und brachte uns in das nahegelegene Hotel, das sehr viel \u00c4hnlichkeit mit einer Jugendherberge hatte. Immerhin war es preisg\u00fcnstig &#8211; und das ist bei der Reise in eine Hauptstadt nicht zu untersch\u00e4tzen.<br \/>\nIm Hotel fand kurz nach der Ankunft eine Begr\u00fc\u00dfung durch den Vorstand der Wiener Sportfreunde statt, bei der Nils Kuschke dem Ferdinand Hampl ein wundersch\u00f6nes Bild der Elbphilharmonie \u00fcberreichte. Anschlie\u00dfend gab es ein kleines Buffet, und dann konnte sich jeder von der Reise ein wenig erholen. <\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag stand ein Ausflug mit dem Bus nach Bratislava an. Die Hauptstadt der Slowakei besticht durch ihre Lebhaftigkeit und Frische. Alles wirkt hell, gepflegt und sauber. Wer die Stadt vor zehn Jahren besucht hat, kam aus dem Staunen \u00fcber die positiven Ver\u00e4nderungen nicht heraus. Besonders erw\u00e4hnenswert ist nat\u00fcrlich die Burg, einstmals eher in sozialistischem Grau gehalten, jetzt in strahlendem Wei\u00df. Da merkt man mal wieder: Das Auge i\u00dft doch mit&#8230;<\/p>\n<p>Am darauffolgenden Tag wurde es f\u00fcr die Sportler richtig ernst: Sie mu\u00dften n\u00e4mlich etwas tun und sich anstrengen f\u00fcr einen Pokal oder zumindest eine Urkunde. Wir Wanderer hatten es da besser: Bekamen wir doch eine sehr professionelle F\u00fchrung durch Ferdi Hampl, der uns die Sch\u00f6nheiten von Wien zeigte und uns restlos begeisterte. Ich glaube, es gab keinen von uns, der dabei nicht zum Wien-Liebhaber wurde. <\/p>\n<p>Abends gab es dann die Siegerehrung, sehr stilvoll, mit Sektempfang und einem \u00fcppigen Buffet, an dem es nichts auszusetzen gab. Nils Kuschke hielt eine w\u00fcrdige Dankesrede, die gut ankam. Ein angemessener Abschlu\u00df eines sehr abwechslungsreichen Tages.<\/p>\n<p>Dann waren die Wanderer auf sich allein angewiesen: Die meisten der anderen Sportler fuhren nach Hause, aber wir, wir durften noch ein paar Tage Wiener Luft schnuppern,. und das taten wir auch. Wir machten eine Stadtwanderung durch den Prater, der nicht nur &#8211; wie man vielleicht annehmen k\u00f6nnte &#8211; aus Riesenrad, W\u00fcrstchenbuden und Achterbahn besteht, sondern sich als ein Parkgel\u00e4nde weit ausdehnt, so da\u00df die Langwanderer immerhin 13,5 km auf der Uhr hatten. Abends machten wir es uns dann mit runden F\u00fc\u00dfen beim Heurigen in Grinzing gem\u00fctlich und genossen unter Kastanienb\u00e4umen einen D\u00e4mmerschoppen.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag diente der Kultur und f\u00fchrte uns ins Schlo\u00df Sch\u00f6nbrunn, wo wir von Maria Theresia \u00fcber verschiedene Franzen bis hin zur Kaiserin Sissi am Schicksal der Habsburger Dynastie teilnehmen durften. Sehr ansprechend war auch der Schlo\u00dfpark, in dem es noch eine Menge zu entdecken gab.<\/p>\n<p>Der letzte Tag stand dann zur freien Verf\u00fcgung. Das war nicht schlecht, denn just an diesem Tag hatte Petrus beschlossen, es aus allen K\u00fcbeln sch\u00fctten zu lassen, so da\u00df es den meisten von uns nicht schwer fiel, sich noch einmal ein Museum von innen anzusehen. Abends gab es dann eine kleine Abschiedsfeier in der &#8222;G\u00f6sser Bierklinik&#8220;, einem typischen Alt Wiener Lokal, und damit war dann auch unser Aufenthalt in Wien beendet. Zwischenf\u00e4lle wie Kreislaufschw\u00e4che oder Befall mit Prozessionsspinnern gab es kaum &#8211; die will ich hier auch gar nicht weiter erw\u00e4hnen. Einen kleinen Wermutstropfen allerdings gab es doch, n\u00e4mlich da\u00df unser langj\u00e4hriger Vorsitzender J\u00fcrgen Kausch nicht mitkommen konnte. Ihn haben wir bei dieser Reise vermi\u00dft. Wir hoffen, da\u00df er beim n\u00e4chsten Besuch in Wien wieder mit dabei ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gerhild Grobys In diesem Jahr hat es sich die Wandergruppe mit ihrer Reise leicht gemacht: Sie hat sich n\u00e4mlich einfach angeschlossen. 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